Tipps für weniger Stress in der Weihnachtszeit

So schön die Vorweihnachtszeit auch ist. Von allen Seiten hört man immer wieder, wie stressig es doch auch ist.

Ich selber habe das bisher auch immer so erlebt, bis ich für mich im vergangenen Jahr versucht habe, wenigstens etwas Stress zu vermeiden. Was ich dazu versucht habe, möchte ich euch heute mal erzählen:

Kopftechnisch schon mal den Stress runterfahren

Klar, es ist viel zu tun – Schmücken, Backen, Geschenke kaufen, Weihnachtsfeiern bei KITA, Firma usw., Adventskalender besorgen/basteln, Baum aufstellen… Doch nicht unter Druck setzen! Am besten ihr fertigt euch eine To-Do-List an und erledigt schon ein paar Wochen im Voraus immer mal einen Teil davon. Dinge, wie Schmücken oder Backen können unter Umständen ja auch mit den Kindern gemeinsam erledigt werden und somit können diese Dinge ja auch Spaß machen und sind nicht nur ein weiterer „lästiger Punkt“ auf der Liste.

Geschenke nicht erst kurz vorher besorgen

Ich habe zum Beispiel in meinem Kalender eine kleine Liste, auf der ich im Laufe des Jahres immer mal aufschreibe, was ich wem zu einem gegebenen Anlass (also nicht speziell nur zu Weihnachten sondern allgemein) mal schenken könnte, wenn mir denn mal eine Idee über den Weg läuft. Dann schaue ich mir zu gegebener Zeit die Liste wieder an und sortiere, was zu Weihnachten passend wäre. Wenn keine Ideen auf der Liste stehen, lasse ich mich auch oft von diversen anderen Blogs oder Youtube-Videos inspirieren. Bei Kindern hilft tatsächlich auch mal das Durchblättern der Spielzeugkataloge oder gemeinsames „Spielzeugwerbung im TV schauen“ 😉 Sind die Kinder alt genug, äußern sie ja oft auch selbst schon Wünsche oder man kann gut einschätzen, welche Interessen das Kind so hat.

Wenn man dann Ideen hat, bietet es sich an, schon im Voraus immer mal zu schauen, ob die Dinge vielleicht mal im Angebot sind. Ich habe zum Beispiel einige Dinge schon richtig lange zu Hause, weil ich sie durch Zufall im September schon im Angebot gesehen hatte und mit genommen habe. Das spart zum einen Zeit kurz vor Weihnachten und zum anderen auch Geld, weil dann nicht alles geballt auf einmal kommt sondern sich vielleicht auch auf zwei, drei Monate verteilt.

Nächster Tipp bezüglich der Geschenke: Onlineshopping. Klar, das ist nicht jedermanns Sache, erleichtert für mich aber so einiges. Ich muss mich nicht tagsüber mit zwei Kindern durch die Geschäfte drängen, sondern kann das ganz entspannt auch mal abends vorm TV von der Couch aus erledigen während die Kinder schon schlafen. Oft kann ich dann auch ganz in Ruhe mit meinem Mann beratschlagen. Zudem kann ich bei eventueller Unsicherheit die Dinge erstmal im Warenkorb lassen und nochmal eine Nacht drüber schlafen, bevor ich sie dann vielleicht am nächsten Tag bestelle. Und das Beste: die Dinge werden mir dann zugeschickt und ich muss sie nicht durch die Gegend schleppen. Klar, einige kleinere Sachen kaufe ich auch so in Geschäften, aber den Großteil tatsächlich online.

Aber wie schon gesagt, ist Onlineshopping nicht jedermanns Geschmack.

Kurze Auszeiten

Egal, was ihr unter einer schönen Auszeit zum Abschalten und Entspannen versteht – Nehmt euch diese Zeit! Sei es, Zeit für sich ganz allein bei einem schönen warmen Bad mit Buch oder einem netten Film, ein kleines Kaffeetrinken oder Kinobesuch mit einer Freundin/Kumpel oder, oder, oder… Diese Auszeiten sind wichtig, um den Stress nicht an anderen auszulassen oder gar ganz zu verzweifeln! Oft sind ja auch schöne Spaziergänge oder kleine Spielerunden mit den Kindern eine Auszeit. Egal was, macht ab und zu das, was euch glücklich macht, um den Weihnachtsstress mal beiseite zu schieben! (Im Übrigen könnte das auch für den Rest des Jahres gelten!)

Lasst euch helfen

Dieser Tipp richtet sich vor Allem an die Damen unter uns 😉 Lasst euch bei all den Vorbereitungen helfen und holt euch Unterstützung. Beispielsweise von eurem Partner, der Oma, der Freundin,… Wie? Na zum Beispiel können Plätzchen auch in lustiger Runde mit Kindern, Oma/Freunden (o.ä.) gebacken werden. Das macht Spaß und die Kinder sind ebenfalls beschäftigt und glücklich. Oder (falls vorhanden) kann auch euer Partner mal kleine Dinge erledigen. So hat bei uns nämlich zum Beispiel der Mann kleine Naschereien für die Nikolausfeier bei Tagesmama vorbereitet. Oder er hat sich um die Besorgung von zwei, drei Geschenken gekümmert.

An die Männer unter euch: Helft eurer Partnerin 😉

Die vielen Termine in der Weihnachtszeit

Ja, das ist auch so ein Thema: besonders in der Weihnachtszeit stehen immer soooo viele Termine an – Weihnachtsfeiern, Besuche bei der Familie, Weihnachtsmärkte usw. und gerade in diesem Jahr fehlt auch noch eine Woche in der Vorweihnachtszeit.  Der Punkt ist jedoch, einen richtigen Tipp, den Stress bei diesem Thema etwas zu verringern habe ich nicht. Wir schauen, dass wir einiges miteinander verbinden. Zum Beispiel Weihnachtsmärkte gemeinsam mit der Familie/Freunden besuchen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Manchmal kann man ja vielleicht auch einfach mal egoistisch sein und „nein“ sagen, wenn es einem zu viel wird. Ansonsten einfach versuchen, die positiven Dinge an den Terminen zu sehen und sich darauf zu freuen 😉

Lebensmitteleinkäufe

Ihr kennt das, die Feiertage nahen und die ganze Welt denkt, der Weltuntergang stünde bevor und die Läden müssten leer gekauft werden. Hier als Tipp: versucht schon in den Wochen zuvor herauszufinden, zu welcher Tageszeit/an welchem Wochentag sich die Menschenmassen noch ertragen lassen und vielleicht weniger los ist.

Wie schonmal erwähnt, gibt es bei uns an Heiligabend Rouladen. Die haben wir tatsächlich auch schon jetzt im Tiefkühler gelagert. Und so kaufen wir mit jedem Wocheneinkauf etwas davon ein, was wir an den Weihnachtstagen benötigen. Natürlich nur die Lebensmittel, die man nicht frisch benötigt! Damit verringern wir im Übrigen auch die Chance, irgendetwas zu vergessen 😉

Den Haupteinkauf für die Weihnachtstage erledigen wir in diesem Jahr auch nicht erst am 23. Oder 22. Sondern vielleicht schon 2,3 Tage eher. Falls dann doch etwas fehlt, kann man immer noch mal schnell los gehen 😉

Ja, das waren sie – meine Tipps gegen Stress in der Weihnachtszeit. In diesem Sinne euch ein stressfreies Fest und versucht, die Zeit zu genießen und das Positive zu sehen, denn dann macht das alles gleich viel mehr Spaß – und den Kleinen erst recht!

2 Kommentare zu „Tipps für weniger Stress in der Weihnachtszeit

  1. Weihnachtsgeschenke sind beim Christkind bestellt und der unser Verpflichtungen in der Kita sind auch schon erledigt. Deko hängt der baum kommt nächstes Wochenende. Ich würde sagen läuft, fehlt nur der Wocheneinkauf vor weihnachten..

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