Weil das Schicksal einfach ein Arschloch sein kann…

Eigentlich wollte ich mich heute mit dem neuen Babyupdate von Lia beschäftigen. Doch es kam anders…

Seit gestern kreisen meine Gedanken ausschließlich um das Schicksal einer Bloggerkollegin, einer mir fremden Person. Doch wenn man selbst gerne ihren Blog verfolgt hat, hat man doch das Gefühl, sich zu kennen. Man fühlt automatisch mit. Unsere Kinder sind fast gleich alt. Sie ist in meinem Alter.

Eine Nachricht, die mir Gänsehaut verschaffte und Tränchen in die Augen trieb.

Die liebe Maggy von Mamamulle sollte sich jetzt eigentlich um ihre Hochzeit in ein paar Tagen kümmern, stattdessen muss sie nun, ganz plötzlich den Verlust ihrer großen Liebe und des Papas ihrer Kinder verkraften und sich um ganz andere, unschöne Dinge kümmern. Sie wird ihre bessere Hälfte nicht mehr in den Arm nehmen können, all die alltäglichen Situationen nun allein meistern müssen. So kurz vor ihrer Hochzeit.

Auch wenn man sich fremd ist, lässt mich dieses Schicksal einfach nicht mehr los. Es bricht mir das Herz. Man möchte so gern helfen…

Emma von Emmabloggt hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, denn nicht nur eine Beerdigung kostet Geld, auch das Absagen der Hochzeit und so viele andere Dinge…

Wir selbst hatten gleich zu Beginn des Jahres auch einen schweren Verlust in der Familie zu verkraften und es ist unvorstellbar, was man in solch einer Zeit durchmacht. Allein aufgrund dieser Erfahrung habe ich in den letzten Monaten auch oft darüber nachgedacht, dass es für mich das wohl Schlimmste überhaupt wäre, den Papa unserer Mäuse, meine bessere Hälfte zu verlieren. Einfach ganz plötzlich ganz alleine zu sein. Seinen Kindern mitzuteilen, dass der Papa nicht mehr nach Hause kommen wird. Eine Situation, die einem schon allein bei der Vorstellung das Herz bricht. Es ist die Situation, vor der ich die meiste Angst habe.

Das bringt mich einmal mehr dazu, jede Minute mit meiner Familie in vollen Zügen zu genießen. Denn das Schicksal kann ein richtiges Arschloch (entschuldigt die Wortwahl) sein, das wissen wir alle.

Wenn ihr heute mal einen ruhigen Moment findet, haltet kurz inne und drückt eure Liebsten fest an euch. Zeit ist so kostbar, das vergessen wir in der Hektik des Alltags zu oft.

Für solche Schicksalsschläge findet man einfach nie die richtigen Worte. Man kann nur sein tiefstes Beileid und Mitgefühl ausdrücken.

Weil das Schicksal einfach ein Arschloch sein kann…

2 thoughts on “Weil das Schicksal einfach ein Arschloch sein kann…

  1. Oh wie schrecklich. 😢
    Ja das Schicksal kann oft einfach nur ein Arschloch sein, ich habe mich letztens erst mit Freundinnen über das Thema unterhalten und meinen Mann nachts noch doller an mich gedrückt…
    Man kann sich kaum ausmalen wie sehr die Welt zusammenbrechen muss bei so einem schweren Schicksalsschlag. 😔

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s