Was wäre, wenn… der Traum vom Eigenheim

Hin und wieder ertappe ich mich dabei, wie ich das Internet nach schönen Häuschen in der Umgebung durchforste. Wie ich versuche, mich diesem großen Wunsch nach einem Eigenheim hinzugeben und „einfach nur mal schauen möchte“.

Ich träume von einem großen Garten mit einer hohen Hecke, die genügend Sichtschutz und damit verbunden Privatsphäre bietet. Einem Häuschen mit mindestens 6 großzügigen Zimmern und genügend Platz für eine traumhafte Küche mit Kochinsel. Ich stelle mir vor, wie die Mädels freudig quietschend durch den Garten toben, auf einem Trampolin springen oder wir ungestört Grillabende mit Freunden im Garten verbringen.

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Und dann sehe ich diese unglaublich hohen Preise für so ein Häuschen… BUUUUMMMMS! Da ist sie wieder: die Realität! Der Fakt, dass wir uns sowas so schnell einfach nicht leisten können.

Ich möchte mich ja gar nicht groß beklagen, schließlich wohnen wir in einer wirklich schönen Wohnung, in der wir uns sehr wohl fühlen und haben einen kleinen Gartenanteil (nur leider ohne Sichtschutz und auf der Terrasse fühlt man sich den ein oder anderen Tag wie auf dem Präsentierteller). Auch das Umfeld und die Nachbarschaft sind super. Wir haben viel Anschluss gefunden, Freundschaften geknüpft, der Kindergarten ist 3-5 Gehminuten entfernt gleich um die Ecke und wir haben hier im Dorf alles – von Einkaufen über Apotheke, Frisör, Bank bis hin zu diversen Ärzten. So gesehen möchte ich hier eigentlich auch gar nicht weg. Doch trotz dessen, dass wir in einer 4-Raum-Wohnung leben, fehlt uns jetzt, mit dem 2. Kind etwas Platz. Durch teilweise kleine Räume wirken diese sehr voll gestellt. Und wir benötigen dringend ein Bürozimmer für sämtliche Unterlagen und unsere PC-Ecke. Somit bleibt uns nur ein Kinderzimmer. Ansich ja völlig ok für zwei Kinder, da es auch genug Platz bieten würde und wir hatten es ja ursprünglich auch so geplant. Nur kommen meinem Mann und mir schon jetzt enorme Zweifel, dass das mit Emmi und Lia in einem Raum gut geht – aus vielerlei Gründen. Dabei wird das Babymädchen noch einige Zeit bei uns im Schlafzimmer nächtigen. Doch selbst wenn unsere Zweifel sich als unbegründet herausstellen, sind wir uns einig, dass aufgrund der unterschiedlichen Tagesrhythmen der Kids spätestens dann ein zweites Zimmer hermüsste, wenn Emmi ein Schulkind wird.

Ja klar, das sind für viele sicher Luxusprobleme, doch irgendwie ist er halt immer gegenwärtig – der Traum vom Eigenheim. Man wird ja aber auch ständig daran erinnert: kaum schaltet man den Fernseher an, kommt eine Sendung nach der anderen, in der es ums Thema Eigenheim geht. In unserem Umkreis haben viele selbst auch ein eigenes Häuschen, viele meiner Bloggerkollegen ebenfalls und auch viele der Youtube-Blogger, die ich seit Jahren verfolge, erfüllen sich nun nach und nach ihren Traum vom Eigenheim. Zudem reiht sich in unserem Dörfchen ein Einfamilienhaus ans andere und ich denke mir dann: „Ich möchte das auch!“  Aber wie gesagt, in unserer Wohnung fühlen wir uns bis auf den Platzmangel wirklich wohl und sicher werden wir auch noch eine Möglichkeit finden, unser Kinderzimmerproblem zu lösen. Doch wie sagt man so schön? „Man wird ja noch träumen dürfen…“

Und wer weiß, vielleicht gewinnen wir ja mal im Lotto (dafür müssten wir erstmal spielen :-D) oder kommen durch einen anderen dummen Zufall dazu, uns unseren Traum zu erfüllen. Bis dahin gebe ich mich weiterhin meinen Träumen hin und male mir aus, „was wäre, wenn…“ .

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2 thoughts on “Was wäre, wenn… der Traum vom Eigenheim

  1. Ich verstehe das so gut! Auch ich ertappe mich immer und immer wieder bei sowas. Rechne durch was wieviel kosten würde und sehe dann, dass es eben nichts wird. Aber irgendwann, dann werden sich unsere Träume erfüllen. Ganz sicher 🙂

    Liebste Grüße
    Frau Kröhnchen

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