Baby- und Mamaupdate: 8 Wochen Babymädchen

Und schon wieder sind 4 Wochen vorüber und unser Babymädchen ist nun schon ganze 8 Wochen bei uns.

8 Wochen, die trotz aller Schwierigkeiten und körperlicher Probleme meinerseits schöner nicht hätten sein können. Allein das Lächeln des eigenen Babys entschädigt für soooo vieles ❤

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 Und lachen kann die Dame wunderschön 🙂 Allgemein ist Lia viel aufmerksamer geworden, folgt einem richtig mit den Äuglein und hat nun schon teils richtig lange Wachphasen von 2 Stündchen. Am liebsten sitzt sie dann neben mir in ihrer Babywippe und sieht mir zu, bei was auch immer ich gerade mache. Oder sie möchte beschäftigt werden. Dann lege ich sie meist unter ihr Mobile im Gitterbettchen. Sie könnte dem Ding stundenlang beim Drehen zusehen und quiekt dabei vor Freude ❤

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Ansonsten ist sie extrem gewachsen. Bei der U3 vor zwei Wochen war sie im Vergleich zur Geburt schon 6 cm gewachsen und misst nun 57cm und wog 4770g. Größe 56 ist somit komplett aus dem Schrank ausgezogen und wir tragen nun Größe 62.

Was mir enorm auffällt ist, dass Lia ein so viel ruhigeres und entspannteres Baby ist, als Emily es damals war – und dafür sind wir echt dankbar! Das erleichtert den Alltag ungemein! Sie ist eine richtige Kuschelmaus und liebt es bei Mama oder Papa auf der Brust zu liegen. Generell scheint sie viel sensibler als Emmi zu sein: jegliche große Veränderung in ihrem Tagesrhythmus macht ihr aktuell noch sehr zu schaffen und beschert uns dann unruhige Nächte. Aber ich denke mit der Zeit wird sich das auch noch geben.

Die Nächte sind übrigens tatsächlich akzeptabel 😉 Wir legen Lia so etwa 19 Uhr ins Bett (mal schläft sie sofort, mal dauert es etwa eine halbe Stunde) und dann bekommt sie, wenn ich gegen 23 Uhr zu Bett komme, nochmal ein Fläschchen und schläft dann bis etwa 3 oder 4 Uhr. Da gibts noch ein Fläschchen und dann schläft sie nochmal bis etwa 8 Uhr. Also effektiv muss ich nur 1 mal aufstehen und füttern. Allerdings ist sie hin und wieder zwischendurch wach, wenn das Bäuchlein sie ärgert oder ähnliches.

Und ich sollte noch erwähnen, wie unglaublich sie ihre große Schwester zu lieben scheint. Jedes Mal, wenn sie Emily sieht, lacht sie und versucht seit ein paar Tagen sogar schon mit ersten Lauten mit ihr zu kommunizieren. Und Emmi fragt dann immer „Hä Mama, was will Lia von mir?“ 😉

Wir hatten gestern einen unbezahlbar schönen Moment: Ich habe mich mit beiden Kindern auf Emmis Bett gesetzt und wir haben nach der Gute-Nacht-Geschichte noch gemeinsam Schlaflieder gesungen. Während Emmi mit mir mitgesungen hat, lag Lia lachend und quiekend vor Freude daneben. Das war das erste Mal für sie und ihr schien es wirklich gefallen zu haben. Ich glaube immer mehr, dass die kleinen Mäuse auch in dem Alter schon viel mehr mitbekommen, als wir denken. 😉

Die zwei sind bisher ein Herz und eine Seele…

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Kommen wir zu meiner Wenigkeit 😉

Mir geht es körperlich nun endlich wieder richtig gut. Beschwerden habe ich keine mehr und auch meine Hormone scheinen sich so langsam wieder auf „normal Null“ eingepegelt zu haben. Bis auf die ständige Müdigkeit fühle ich mich echt fit, merke von der Narbe kaum noch etwas.

Jedoch habe ich, wie schon im letzten Update berichtet, noch immer ein ganz anderes Körpergefühl. Ich kann es echt nicht beschreiben, alles fühlt sich anders an. Das kenne ich von der Zeit nach der Schwangerschaft mit Emmi damals gar nicht. Weiß jemand, woran das liegt?

Emotional gesehen geht es mir auch wieder blendend 🙂 Kein Babyblues, keine Wochenbettdepression! Im Gegenteil, wir haben uns nun richtig gut eingespielt zu viert! Aktuell arbeiten wir noch hier und da daran, den bestmöglichsten und effektivsten Ablauf zu finden aber allgemein klappt das echt gut! Auch Emily scheint mittlerweile gut mit der Situation klar zukommen und liebt ihre Schwester abgöttisch ❤ Wir haben einen guten Weg gefunden, damit sie nicht zu kurz kommt!

Durch all diese Entwicklungen muss ich zugeben, fühle ich mich endlich so RICHTIG in dieser Mamarolle angekommen. Wenn das so weiter geht, werde ich noch Superhausfrau des Jahres *lach* 😀 (Na eben, so eine Castingshow fehlt noch im deutschen Fernsehen 😀 *scherz*)

Manchmal habe ich das Gefühl ich sprudel über vor Glück und wisst ihr was!? Diese Zeit genieße ich so extrem! 😉

Ich habe durch das Leben zu viert nun auch gelernt, in vielen erziehungstechnischen Dingen nun konsequenter zu sein und finde, dass es dadurch nun auch der Alltag mit Emily wirklich besser funktioniert.

Das Einzige, was leider gar nicht funktioniert hat, ist das Stillen. Gerne würde ich Lia Stillen, doch von einem Tag auf den anderen wurde bei mir die Milch immer weniger. Gemeinsam mit meiner Hebamme haben wir alles versucht: Stilltee, Globulis, Massagen, Abpumpen…alles, aber nichts half. Von der Frauenärztin habe ich dann erfahren, dass das daran liegen kann, dass ich so eine extreme Schilddrüsenunterfunktion habe. Denn auch wenn die Schilddrüse durch Tabletten ordentlich eingestellt ist, ist Stillen für solche Frauen nur selten möglich. Mittlerweile haben wir uns aber alle damit arrangiert, dass Lia nun ein „Flaschenkind“ ist.

Uns Vieren geht es super und das ist die Hauptsache 🙂

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