Baby- und Mamaupdate: 4 Wochen Babymädchen

Oh man… die Zeit rast!!! Nun ist unser Babymädchen schon 4 Wochen bei uns. Es kommt mir vor, als wäre es gestern, als wir im OP ihren ersten Schrei gehört haben.

 Und jetzt wächst sie sogar schon aus den ersten Sachen wieder heraus. Ja, sie werden echt schnell groß, die Mäuse.

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Lia ist allgemein ein sehr ruhiges und entspanntes Baby und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie extrem erleichtert und glücklich ich darüber bin. Emily hatte damals die ersten Wochen und Monate ja beinahe Tag und Nacht durchgeschrien, was zum Einen an den Dreimonatskoliken und zum Anderen an Blockaden in ihrem Rücken lag. Umso erleichterter bin ich, dass Lia wirklich viel schläft und Bauchschmerzen, die sie ab und an hat, recht gut weg steckt. Zumindest bisher! So ganz traue ich dieser idyllischen Ruhe noch nicht

😀

Aber so bleibt auch trotz Familienzuwachs noch genug Zeit, in der wir uns voll und ganz der großen Schwester widmen können.

Ich muss sagen, die ersten Tage war es wirklich schwer, allem gerecht zu werden, ohne dass ein Kind zu kurz kommt. Generell muss man ja teilweise einen völlig neuen Rhythmus und Alltagsablauf entwickeln.

Emily hat ihre kleine Schwester zwar von Beginn an ins Herz geschlossen, will immer kuscheln und kümmert sich rührend um die kleine Maus. Dennoch hat sie vor allem die ersten Tage enorm ihre Grenzen ausgetestet, im Kampf um die Aufmerksamkeit. Wir mussten sehr viel schimpfen, was sowohl uns als auch sie enorm belastet hat und viele Tränen fließen ließ. Das hat sich mittlerweile glücklicherweise gebessert. Wenn ich Emily aus der KITA abhole, kommt meist auch der Papa von Arbeit, der sich dann um Lia kümmert, während ich mit Emmi spiele, bastel oder wir einfach nur kuscheln und einen Film anschauen. Und das genießt sie sichtlich! Auch halten wir weiterhin an unserem Abendritual mit dem gemeinsamen Kuscheln und Buch vorlesen fest. Die ersten Tage haben wir das nicht bzw. nicht so ausgiebig getan und sofort gemerkt, wie wichtig diese Rituale, Abläufe und Strukturen für Emily sind! Seither läuft es wirklich besser!

Dennoch habe ich immer wieder die Gedanken, wie es in Emmis Innerem aussieht. Ist sie wirklich so glücklich, wie es scheint? Bin ich auch ihr eine gute Mama? Wieviel Veränderung hält die kleine Maus aus? Ich versuche wirklich mein Bestes, um Emmi das alles so leicht wie möglich zu gestalten, doch dann kommt wieder eine Situation, in der wir mit ihr schimpfen müssen und schon kommt mein schlechtes Gewissen zum Vorschein und der Gedanke, keine gute Mama zu sein.

Alina von Liebling, ich blogge jetzt hat dazu einen wundervollen Text verfasst, der mir die Tränen in die Augen trieb, einfach, weil es genau unsere Situation wiederspiegelt! Ich selbst hätte wohl nie diese wundervollen und passenden Worte für diese Situation und die Gedanken finden können! Daher bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken, Alina, und: den Text findet ihr HIER.

Ich selber wurde damals im Alter von 4,5 Jahren große Schwester und leider kann ich mich so GAR NICHT an diese Zeit erinnern. Zu gern hätte ich gewusst, was man in dieser Zeit empfindet und denkt.

Zugegeben: es ist wirklich nicht leicht, nach drei Jahren „Einfachmama“ nun für zwei Kinder da zu sein und beiden gerecht zu werden. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass es ganz bald besser wird (vor allem in meinem Kopf!)

Zurück zum Babymädchen: Die letzten Tage befanden/befinden wir uns tatsächlich schon im ersten Entwicklungsschub. Besonders heute ist mir aufgefallen: Ihre Wachphasen sind schon sehr viel länger und sie ist um einiges aufmerksamer. Zudem sieht sie uns und die Dinge um sich herum nun richtig an und kann auch mit den Augen folgen. Sie nimmt ihre Umgebung wirklich aufmerksamer wahr. Und das niedlichste: sie lächelt nun bewusst und sogar recht viel. Eben ein scheinbar rundum glückliches Baby 🙂 es ist einfach soooo goldig!

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Mir geht es nach vier Wochen nun auch schon besser. Ich muss sagen, ich bewundere Frauen, die eine Woche nach dem Kaiserschnitt schon auf Wanderungen gehen usw. (ja, das gibt es wirklich!). Bis heute spüre ich noch die Nachwirkungen der OP. Aber es wird täglich besser. Ich kann wieder kleine Spaziergänge machen, mich um den Haushalt kümmern und, und, und… doch sobald ich zu viel mache, dankt mein Körper es mir gleich mit entsprechenden Schmerzen oder anderen Beschwerden. Also alles mit  Ruhe angehen. Teilweise habe ich wirklich etwas zu viel gemacht, weswegen ich in den letzten Tagen nun wieder einen Gang runter geschalten habe und viel Zeit beim Kuscheln mit Lia oder auf dem Sofa vorm TV verbringe.

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Gewichtstechnisch bin ich jetzt bereits wieder bei meinem Gewicht vom Anfang der Schwangerschaft 🙂 Dennoch fühlt sich mein Körper irgendwie anders an. Ich kann es nicht genauer beschreiben 😉

Emotional gesehen geht es mir erstaunlich gut! Hatte ich anfangs wirklich Angst, wieder in eine Wochenbettdepression zu fallen, stellte sich nun heraus, das die Angst in diesem Fall unbegründet war. Auch vom sogenannten Babyblues blieb ich bisher verschont! Vermutlich spielt der Fakt eine Rolle, dass es eben schon das zweite Baby ist und ich vieles einfach von Emily noch kenne und gewohnt war.

Was momentan aber wirklich belastend ist, ist diese unglaubliche Müdigkeit. Kommt es von den Hormonen, vom Wetter oder den unruhigen Nächten? Keine Ahnung, wahrscheinlich alles zusammen. 😀

 Ich werde mich jetzt also wieder zum Kuscheln auf Sofa zurück ziehen! ❤

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