Schwangerschaftsupdate: Die ersten 3 Monate

Wieder zurück!!!

Jaaaa…endlich bin ich wieder zurück! Schon lange wollte ich euch auf dem Laufenden halten, war aber einfach nicht dazu in der Lage! Hinter mir liegen ein paar sehr schwierige Wochen, denn bei aller Freude über diese Schwangerschaft, haben mich Übelkeit und Kreislaufprobleme dieses Mal eiskalt erwischt und lahm gelegt! Ich war nun fast 6 Wochen krankgeschrieben, da ich nur noch liegen konnte und zwischendurch fast nichts bei mir behalten konnte. Aber fangen wir doch mal von vorn an:

Ich muss zugeben, ich habe tatsächlich schon recht früh in der 4. Woche gemerkt, dass irgendetwas anders ist. Genau wie bei Emmi verspürte ich ein immenses Ziehen und Anschwellen in der Brust. Da wusste ich, WOW – das kann eigentlich nur eins bedeuten. Die nachfolgenden Tage häuften sich meine Vermutungen: ich war enorm geruchsempfindlich und merkte ein Ziehen im Bauch, dass sich anders anfühlte als sonst. Da ich zu dem Moment absolut keine Ahnung hatte, an welchem Punkt im Zyklus ich mich befinde, griff ich am 05.02.2016 bereits zu meinem ersten Schwangerschaftstest. Dieser war auch nach Ablauf der Zeit immer noch schneeweiß. Man hätte sich nicht einmal eine Linie einbilden können. Statt enttäuscht, war ich in diesem Moment eher verwirrt, denn noch immer war ich mir sicher, dass da was sein muss. Also entschied ich mich, am 07.02.2016 erneut einen Test zu machen. Und siehe da: kurz nach Ablauf der vorgegebenen Zeit, erschien eine gaaaaanz zarte Linie. Sollte das etwa das bedeuten, was ich dachte? Mich verunsicherte der Punkt, dass die Linie erst nach Ablauf erschien. Also einen Tag später noch einen Test und damit die Bestätigung: ganz zarte zweite Linie innerhalb der Zeit! Der Wahnsinn! Um das Ergebnis noch deutlich zu unterstreichen, entschied ich mich am selben Tag noch für einen Clearblue Digital, der ebenfalls recht schnell „Schwanger 1-2“ anzeigte.

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Da der digitale Test das Ergebnis ja nur etwa 24h anzeigt, habe ich noch für denselben Abend eine kleine Box für den werdenen Papa zusammengestellt, um ihm die freudige Botschaft mitzuteilen. Dieser war allerdings weniger überrascht, da er damit bereits gerechnet hatte 😀

Und dann kam er – der Tag des ersten Arztbesuches. Ich saß bei Woche 5+5 im Wartezimmer und war nervlich dezent am Ende 😉 Eine Mischung aus Freude, Spannung und unglaubliche Angst, dass wieder etwas nicht stimmt. Doch diese Sorge erwies sich recht schnell als unnötig, denn auf dem Ultraschall sah man, bei genauem Hinsehen sogar ganz deutlich das kleine Herzchen schlagen. Der Krümel war auf den Tag genau entwickelt und mein Entbindungstermin wurde auf den 20.10.2016 datiert. (Na klasse, wieder eine Schwangerschaft über den Hochsommer 😉 ) Ich war soooo happy.

Da ich weiß, wie schnell so eine Schwangerschaft auch negativ enden kann und man dann auch ausfällt, entschloss ich mich, auch basierend auf dem guten Verhältnis zwischen meinem Arbeitgeber und mir, diesem bereits jetzt schon von der Schwangerschaft zu berichten. Und Chef und meine Kollegen habe allesamt gut darauf reagiert, meinten aber auch, dass das für sie nach der Fehlgeburt vor einem halben Jahr jetzt auch keine Überraschung war ;-).

Im Nachhinein war es gut, bereits jetzt Bescheid zu geben, denn zwei Tage später – genau mit Beginn der 7. Woche überkam mich die Übelkeit so sehr, dass ich die halbe Nacht vorm WC verbracht habe und absolut nicht im Stande war, mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich krankzumelden – Diagnose der Ärztin: Hyperemesis.

Und diese Krankmeldung dauert bis jetzt an. Am Montag darf und kann ich ENLDICH wieder arbeiten gehen. Diese Abwechslung habe ich wirklich nötig.

Bis zur 11. Woche war kaum an Essen, geschweige denn Appetit zu denken. Und ja, ich habe eine Menge an Hilfmittelchen versucht – Vomex, Homöopathie und und und. Aber nichts half.

  In der 9. Woche gab es zudem noch einen kleinen Schockmoment – beim nächtlichen Toilettengang fand ich wieder Blut im Slip. Nicht viel, nur ganz wenig, aber dennoch frisch. Ich war zunächst unglaublich beunruhigt, konnte natürlich nicht mehr schlafen. Doch dann sagte meine innere Stimme: „NEIN! Mit dem Baby ist dieses Mal alles gut! Dieses Kind wird auf die Welt kommen, komme was wolle!“ Und nach diesem Gedanken konnte ich auch wieder schlafen. Nach dem Aufstehen rief ich dennoch meine Ärztin an und durfte auch gleich zur Kontrolle vorbei kommen. Die Blutung hatte bereits schon längst aufgehört. Wie ich innerlich schon spürte, ging es unserem Baby hervorragend! Man sah lediglich ein kleines Hämatom (von dem wahrscheinlich auch die Blutung kam), was in dieser Schwangerschaftswoche wohl nicht untypisch sei. Dennoch sollte ich nur noch liegen und wurde weiter krankgeschrieben. Unseren geplanten Urlaub nach Dresden musste ich demzufolge auch absagen. Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen!

So verbrachte ich also meine fast 6 Wochen liegend und leidend auf dem Sofa und habe die Tage gezählt, bis es endlich besser wird und viele Tränen vergossen. Dann in der 11. Woche ging es mir von einem auf den anderen Tag plötzlich wieder halbwegs gut. Appetit war zwar noch nicht da aber ich habe mein Essen immerhin drin behalten und konnte auch mal wieder ein Stündchen an die frische Luft gehen. Seitdem merke ich, wie es mir Tag für Tag besser geht und ich kann nun endlich anfangen, mich richtig auf das Baby zu freuen und es ein wenig zu genießen. 🙂 Sogar die ersten zwei Umstandshosen mussten schon einziehen 😉

Gestern hatten wir den üblichen Ultraschall Ende des ersten Trimesters und ich war erstaunt, wie unglaublich „groß“ unser Muckelchen schon ist – im Vergleich zu den Untersuchungen davor. Sogar vier Tage größer als berechnet war es. Den Termin hat die Ärztin dennoch erstmal nicht geändert, da die Größe ja immer etwas schwanken kann. Und es hat fleißig „gewunken“ und wie ihr seht, ganz gechillt die Beine überschlagen 😀 Und noch eine gute Nachricht: das Hämatom ist gänzlich verschwunden!

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Ja, ich kann nun endlich realisieren, dass in mir wieder ein kleines Wunder heranwächst und ich möchte es in die ganze Welt hinausschreien! Und ich bin nun endlich wieder in der Lage, ausgiebig mit Emmi zu spielen und meinem Hobby hier nachzugehen – jawohl, ich bin wieder zurück und freue mich, euch an unserem weiteren Weg teilhaben zu lassen!

2 Kommentare zu „Schwangerschaftsupdate: Die ersten 3 Monate

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