Deutschland wird Kinderland!

Pampers hat eine neue Initiative ins Leben gerufen – Deutschland wird Kinderland!


Dadurch soll durch verschiedene Projekte auf die in manchen Punkten mangelnde Kinderfreundlichkeit in Deutschland hingewiesen werden. Wie ich finde einfach nur super und echt mal nötig!
 
Wer kennt das nicht!? Mama möchte auch mal die eigenen 4 Wände mit dem Baby verlassen und zum Bsp. mal etwas einkaufen. Schon kommt die erste Hürde: die öffentlichen Verkehrsmittel. Nicht überall gibt es die Möglichkeit eines ebenerdigen Einstiegs. So ist das Betreten der Verkehrsmittel mit Kinderwagen ohne Hilfe schon vielerorts unmöglich. 
 
Hat man es dann doch mal geschafft zum Einkaufszentrum zu kommen, steht man vor dem nächsten Problem: manche Geschäfte sind nur über die Treppe erreichbar. Eine endlos lange Treppe. Der danebenbefindliche Fahrstuhl: DEFEKT! Seit mittlerweile mehreren Wochen. 

Im Zuge der Einkaufstour kommt es zum nächsten Problem: ein dringend notwendiger Windelwechsel steht an und weit und breit kein Wickelraum in Sicht. 
Ich denke viele von euch können da ein Lied singen…
Eine gute Unterstützung ist da zum Beispiel die App von Pampers „Babyplaces“, welche die kinderfreundlichen Orte in deiner Umgebung aufzeigt: Wickelräume, Spielplätze, Kindercafés usw.
Neulich habe ich von einer Bekannten erfahren, dass sie auf Arbeit mit vielen Problemen und Vorurteilen zu kämpfen hat, weil sie Mama ist. Und wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich auf genau solche Vorurteile auch zu Genüge gestoßen bin! „Als Mama willst du arbeiten!?“ Ich blicke nur ungern darauf zurück, wie schwer ich es hatte, Arbeit zu finden. Sobald zu Tage kam, dass ich eine Tochter habe, erhielt ich prompt die Absage. Woran das meiner Meinung nach liegt? An der mangelnden Toleranz und mangelndem Verständnis gegenüber Eltern in der Gesellschaft! Auch etwas, was Pampers durch diese Aktion ändern möchte!


Was für uns aktuell auch ein großes Problem ist, ist das Thema Kinderbetreuung. Zwar gibt es den Anspruch auf einen Betreuungsplatz, jedoch bei weitem nicht genug Plätze! Zudem ist die Kinderbetreuung wahrlich äußerst kostenspielig geworden! Erst letzte Woche haben wir die Nachricht erhalten, dass wir ab September 2015 fast 500 Euro Betreuungskosten für Emily zahlen sollen. Pro Monat. 500 Euro!!! Ich weiß inzwischen von Bekannten, dass andere sogar 700 Euro zahlen – je nach Region und so weiter. Aber mal ehrlich Leute…das muss man auch erstmal verdienen! Und man geht doch nicht nur dafür arbeiten, dass das ganze Geld für die Betreuung drauf geht!? Auf der anderen Seite wird rumgeheult, dass es zu wenig Kinder in Deutschland gäbe und somit zu wenige, die mal in die Rentenkasse einzahlen können und was weiß ich nicht was noch alles. Man macht es doch durch solche Aktionen den Menschen enorm schwer, Kinder anständig groß zu ziehen! Für mich eindeutig wieder ein Beispiel für die extreme Kinderunfreundlichkeit in Deutschland! Umso mehr liegt es mir am Herzen, die Kampagne von Pampers zu unterstützen und umso mehr freue ich mich, dass ich dies auf diesem Wege tun darf!

Alles in allem ist die Aktion von Pampers meiner Meinung nach echt klasse und ich werde diese Initiative auf jeden Fall weiterhin unterstützen! Deutschland mach die Augen auf! Kinder sind das wundervollste Geschenk, das es gibt!!!
Alle Informationen habe ich direkt von Pampers erhalten. Wenn auch ihr euch weiter über „Deutschland wird Kinderland“ informieren möchtet, findet ihr HIER nähere Informationen.
 
Schreibt mir in den Kommentaren doch mal, welche Erfahrungen ihr mit der mangelnden Kinderfreundlichkeit gemacht habt und welche Aktionen zu dem Thema euch so begeistern!? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!

4 Kommentare zu „Deutschland wird Kinderland!

  1. Nein..die App ist nur ein Bestandteil. Die Kampagne besteht aus ganz vielen verschiedenen Projekten, um die Kinderfreundlichkeit in Deutschland zu verbessern! Zudem kann man sich mit seinen eigenen Projektideen bewerben und pro Monat wird ein Projekt finanziell unterstützt! Also ich musst in Dresden schon so hier und da Problemchen feststellen. So extrem kinderfreundlich finde ich Dresden nicht…es sei denn, es hat sich seit unserem Wegzug letztes Jahr was geändert!? Aber umso besser, wenn du dich dort wohl fühlst 🙂 lg

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  2. Hallo, schöner Beitrag 🙂 Besteht die Initiative aus der App oder habe ich etwas überlesen? In Dresden, dieGeburtenreicchste Stadt ist es doch schon recht Kinderfreundlich, hier gibt es ganze Viertel wo man fast mehr Kinder als Erwachsene sieht, aber das weißt du sicher 🙂 Dennoch muss da mehr getan werden definitiv.

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  3. Wow das ist ja aber auch heftig mit dem Herrn! Ich sag ja, über manche Menschen kann man nur noch den Kopf schütteln! Unglaublich! im übrigen finde ich, du hast es genau auf den Punkt gebracht: viele Kinder haben oft nicht die Möglichkeit sich zu entfalten! Hoffen wir das es irgendwann mal besser wird in unserer Gesellschaft! LG Judith

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  4. Ich kenne das alles auch zu Genüge. Da ich zwei Kinder habe zahlen wir auch zweimal die Betreuung. Zusätzlich zahlen wir eine extra Betreuung in den Ferien. Vor drei Jahren sind wir in ein Viertel mit sehr vielen Familien gezogen und dort gehen nur sehr wenige Frauen arbeiten. das wundert mich schon ein wenig. Ich brauche meine Arbeit als Ausgleich zur Familie und könnte mir nicht vorstellen nur Zuhause zu sein. Ich finde Kinder dürfen sich oft nicht richtig entfalten. Sie lernen ja noch und das jeden Tag. Trotzdem wird viel Perfektion verlangt. Beispiel: Meine kleine lernte mit vier Jahren Fahrrad fahren. War oft noch etwas wacklig unterwegs. Bei einer kleinen Fahrradtour wurde ich von einem Herrn angepöbelt der anhalten musste. Er war der Meinung man dürfe mit Kindern nur herumfahren wenn sie es richtig beherrschen.

    Hab noch einen schönen Tag! lg, Chrissy

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