Arbeiten als Mama – mein Fazit

Huhu 🙂
 
ja ihr Lieben…schon länger habe ich nichts mehr zum Thema Arbeit/Karriere als Mama geschrieben…

Da ich nun schon fast 3 Monate wieder mitten im Berfusleben stecke, dachte ich, es ist mal Zeit, ein Fazit zu ziehen!
Zunächst einmal: Ich bin von Natur aus keine Frau, deren Leben rein durch Haushalt, Kochen und Kind besteht und erfüllt ist – das wäre einfach nicht icht! Auch wenn ich meine kleine Emily über alles auf dieser Welt liebe, möchte ich mich dennoch nicht nur darüber definieren. Seit Februar arbeite ich nun 36h pro Woche und bin wirklich mega happy damit! Ok, das liegt selbstverständlich auch mit daran, dass ich für meine Begriffe meinen absoluten Traumjob gefunden habe 🙂
 
Wie ihr ja aus meinen letzten Berichten zu diesem Thema wisst, habe auch ich anfangs einige Problemchen mit der Vereinbarkeit von Haushalt, Familie und Arbeit gehabt. Mittlerweile hat sich das alles eingespielt und meine Probleme vom Anfang lagen, jetzt im Nachhinein betrachtet, zum großen Teil daran, dass ich mich nach zwei Jahre zu Hause sitzen und nichts tun echt schwer getan habe, wieder in diesen Berufsalltag rein zu finden. Speziell meine ich damit, auch nach der Arbeit noch den Popo hoch zu kriegen und sich den täglichen Haushaltsaufgaben zu widmen, wenn Emily schläft.
 
Jetzt nach den fast drei Monaten klappt das echt super! Nach der Arbeit verbringen wir noch Zeit mit Emily, spielen meistens bei gutem Wetter im Garten im Sandkasten oder sowas in der Art! Nach dem Abendbrot mit Mama und Papa geht sie meistens freiwillig und ziemlich knülle vom Tag ins Bettchen. Anschließend nutze ich die Zeit die kleineren anfallenden Hausarbeiten zu erledigen bevor ich ins Bad und anschließend auf die Couch verschwinde 🙂 Wobei in den letzten zwei Wochen für letzteres kaum Zeit war, da wir das vorwiegend schöne Wetter tatsächlich sogut wie täglich mit den Nachbarn auf der Terasse genutzt haben und den Abend dort ausklingen ließen. 🙂 Ich muss sagen, es hat was, wenn man so tolle Nachbarn hat 😀 Und grillen können die… *YUMMI* 😉 hihi
Der große Hausputz wird dann immer am Wochenende erledigt und somit denke ich, haben wir das doch ganz gut im Griff!
 
Was mich allgemein überrascht hat, war die Tatsache, dass ich vor allem anfangs gar nicht so kaputt war nach der Arbeit, wie ich nach der langen Pause erwartet hätte. Also das hätte ich von mir so nicht erwartet. Allerdings hat sich das „Energie versprühen“ unter der Woche spätestens am Freitagabend dann doch gezeigt: bereits bei Zeiten war ich schon hundemüde…und das ist auch bis heute noch so!
 
Trotz allem bin ich überzeugt: JA, man kann durchaus Beruf, Kind und Haushalt miteinander vereinbaren! Wie? Dazu kann nur eins sagen: ORGANISATION IST ALLES! Bei uns ist der Tag gut durchorganisiert aber dennoch Luft für evtl. spontan anfallende Dinge!
 
Der Morgen beginnt bei uns so, dass mein Mann als erstes aufsteht. 15 bis 20 Minuten später stehe ich dann auf und kümmere mich um Emily, und mache sie nach dem munter werden in Ruhe fertig, während mein Mann sich selbst zurecht macht. Nachdem die beiden das Haus verlassen haben, mache ich mich selbst fertig und verlasse etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde später selbst das Haus!
 
Am Nachmittag holt mein Mann nach Feierabend Emmi auch wieder von der Tagesmutti ab, um anschließend mich von Arbeit einzusammeln und dann zusammen heim zu fahren. Bei Bedarf halten wir in dem Zuge meist noch schnell am Supermarkt o.ä.. Ja und den Nachmittag/Abend habe ich euch ja schon oben beschrieben. Wie gesagt, gut durchgetaktet, ohne ginge es nicht.
 
Ich muss an dieser Stelle auch anmerken, dass es mir persönlich zumindest momentan echt kaum möglich wäre, als alleinerziehende Mama 36h zu arbeiten! Das wäre schon rein von der Organisation her echt schwer! Meine hier geschilderten Erfahrungen beziehen sich daher nur auf einen Alltag mit Partner!
 
Auch wenn alles noch so gut durchgeplant ist, sind dann da doch immer solche Spontanitäten wie „Kind krank“. Das stellt einen immer wieder vor neuen Herausforderungen – es soll ja nicht langweilig werden ;-).Und das sind dann immer solche Momente, wo einem doch mal eine Oma oder ein Opa um die Ecke fehlt, der mal im Notfall einspringen kann. Doch auch da finden wir Lösungen und versuchen, uns so gut es geht mit dem „zu Hause bleiben“ abzuwechseln. Anfangs konnte glücklicherweise mein Mann zu Hause bleiben, als Emmi gleich in meiner ersten Arbeitswoche krank wurde (hatte ich euch ja schon berichtet)! Aber das meinte ich auch: ohne meinen Mann könnte ich nur schwer so viel arbeiten, da wir hier wie gesagt auch keinerlei andere Unterstützung von Omas oder Opas haben, da die ja soooo weit weg in Dresden wohnen 😉
 
An die lieben Muttis, die Angst haben, wieder zu arbeiten, obwohl sie es so gern wöllten: TRAUT EUCH!!! Mit Organisation bekommt ihr das alles hin und könnt beruhigt eurer Tätigkeit nachgehen!
Ich bin gespannt, wie es bei uns dann ab nächstem Jahr läuft, wenn Emily in den Kindergarten kommt. Aber das ist dann wieder ein ganz anderes Thema, über das ich euch dann zu gegebener Zeit berichte 😉
Macht euch einen schönen Restsonntag! Bis bald!
 

2 Kommentare zu „Arbeiten als Mama – mein Fazit

  1. Das hört sich echt gut an und ich hoffe, wir kriegen das eines Tages auch so gut hin!

    Was ich mich noch frage: musst du trotz fast Vollzeit-Job den ganzen Haushalt alleine machen oder hilft dein Mann dir?

    Liebe Grüße,
    Hanna

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