Unsere Eingewöhnungsphase bei der Tagesmutter

Heyho,
in Ergänzung zu meinem Post, wie wir unsere Tagesmutter fanden usw. möchte ich jetzt wie versprochen mal darüber schreiben, wie bei uns die Eingewöhnung verlief und wie es sowohl Emily als auch uns dabei ging. 

Bevor ich anfange, möchte ich erstmal aufführen, was wir alles in unserer Tasche hatten, als es zur Tagesmutti ging:
  1. Windeln
  2. Feuchttücher
  3. Wundschutzcreme 
  4. 1 Trinkflasche
  5. 1 Schnuller (den bekommt Emmi allerdings ausschließlich zum Schlafen!)
  6. Wechselklamotten: T-Shirt, Body, Leggings, Strumpfhose
  7. Antirutsch-Socken bzw. inzwischen Hausschuhe
  8. Emmis Kuscheltier, der Tigger von Winnie Pooh, darf NIRGENS fehlen!
Essen und Getränke bekommt Sie direkt bei der Tagesmutti. Wenn sonst zwischendrin noch Sachen benötigt werden, wie z.B. eine Matschhose o.ä. dann wird das spontan am Morgen mit zur Tagesmutter gebracht. Aber das waren so die hauptsächlichen Sachen. Kommen wir also zur Eingewöhnung.
Zunächst muss ich sagen, dass es bei uns total einfach war Emily einzugewöhnen. Denn wie ich schon mal im Zusammenhang mit unserer Krabbelgruppe erwähnt habe, vergisst Emmi immer alles um sich herum, sobald sie andere Kinder sieht. Und genau so war es auch hier. Wir sind bei der Tagesmutti zur Tür reingekommen und schon im Flur haben alle Kinder neugierig gewartet. Emily war sofort Feuer und Flamme und fand es extrem spannend den Kindern beim Spielen zuzusehen. Bereits nach einer viertel Stunde hat sie mich völlig links liegen lassen und nur ganz selten mal zu mir gesehen, ob ich noch da bin.
Die ersten Tage haben wir mit 1h pro Tag gemeinsam dort sein begonnen und dann Stück für Stück erhöht. Nach einigen Tagen haben wir damit begonnen, dass ich erst für 1 und dann später auch für 2 und 3h weggehe. Emily hat das super gemacht, mir sogar gewunken zum Abschied. Für sie war es nur wichtig, dass die anderen Kinder dabei sind. Das ist auf der einen Seite einfach nur wunderbar, dass wir in dem Punkt so wahnsinniges Glück mit unserer Prinzessin hatten. Auf der anderen Seite war es aber auch für mich als Mama ein vollkommen seltsamen Gefühl, dass es Emmi so leicht fiel, sich von mir zu lösen. Aber die Freude überwiegte, denn ihr Verhalten zeigte mir auch, dass sie sich dort wohl fühlt. Und das ist bis heute noch so. 
Zwischendrin hatte der Papa auch mal zwei Wochen Urlaub und war somit auch bei der Eingewöhnung dabei. Für uns war es besonders am Anfang so extrem wertvoll und wunderschön, Emily quasi „heimlich“ oder besser gesagt als stiller Beobachter beim Spielen, Basteln usw. zusehen zu können. Und ich war oft ergriffen davon, wie groß meine kleine Maus doch schon geworden ist. Ein Gefühl, für das ich keine Worte finde. Einfach grandios!
Alles in allem war die Eingewöhnung bereits nach drei, vier Wochen komplett durch. Wir haben Emily aber auch die Zeit gegeben, die sie wollte. In meinen Fall war das auch kein Problem, da ich ja bekanntermaßen noch keinen Job hatte damals.
 Ich weiß, dass es auch ganz andere Fälle gibt, wo es Monate dauert, die kleinen einzugewöhnen. Wir hatten in dem Falle wirklich einfach Glück!
 
Euch kann ich eigentlich nur den Tipp geben, auf euer Bauchgefühl und vor allem in erster Linie auf euer Kind zu hören! Denn auch wenn sie noch so klein sind, können die Kids schon sehr gut verständlich machen, ob sie sich wohlfühlen und wie es ihnen geht, was sie brauchen usw.! Vertraut einfach in die Kleinen, dann wird das schon! Und wie sagt unserer Tagesmutter immer so schön!?: „Im Prinzip ist die Eingewöhnung mal abgesehen von den Kids hauptsächlich für die Muttis gedacht, damit diese lernen, sich in der Hinsicht etwas von den Kleinen zu lösen und sie auch mal abzugeben!“ Und irgendwie hat sie recht, wie ich finde ;-)!
 
Machts gut ihr Lieben!


Ein Kommentar zu „Unsere Eingewöhnungsphase bei der Tagesmutter

  1. Wir werden im April mit der Eingewöhnung in der Krippe anfangen und ich habe irgendwie schon auch ein wenig Bauchkribbeln davor. Die Kindergartenpädagogin hat sicher recht wenn sie aus ihrer Erfahrung heraus meint, dass es den Kindern leicht fällt sich einzugewöhnen wenn die Eltern ein gutes Gefühl haben und die Kinder auch „loslassen“ können. Ich hoffe sehr dass ich wenn es los geht cool und relaxed bleibe :)))
    liebe Grüße,
    http://thewickedyeye.blogspot.co.at

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