Meine erste Arbeitswoche – Gedanken und Gefühle

Fotos von unserem Wochenende - 17.bis 19. Juli 2015
Huhu ihr Lesetüchtigen 😉
jaaaaaa, es ist tatsächlich vollbracht: meine erste Arbeitswoche nach über 2 Jahren zu Hause liegt nun hinter mir.

Mein Fazit: Verdammt, ICH LIEBE ES!!! Ich habe super Kollegen, ein tolles Arbeitsklima und für mich echt spannende Aufgaben. Kurz gesagt: bisher meine wirklich meine absolute Wunschposition. Klar, es ist erst eine Woche rum und sicher werden mit der Zeit auch ein, zwei Dinge zu Tage kommen, die mir vielleicht nicht so gefallen, aber das ist doch fast überall so. Für mich aber das wichtigste: Ich habe endlich auch eine Aufgabe abseits des Mama- und Hausfrau Daseins. Und das fühlt sich verdammt gut an.
An sich begann diese Woche so, wie die letzte aufgehört hat: mit einem von schlimmer Grippe geplagtem Kind. Für mich als Mama ganz klar echt komisch mein krankes Baby zu Hause bei Papa zu lassen und mich nicht um sie kümmern zu können. Aber bei Papa war sie ja in den besten Händen und hat mich kaum vermisst. Klar, sie genießt es in vollen Zügen den heißgeliebten Papa mal rund um die Uhr für sich zu haben. Schließlich war jetzt 17 Monate nur die Mama angesagt – und die nervt natürlich irgendwann *zwinker*
Auf Arbeit hatte ich ja dann echt gut Ablenkung. Wie bei jedem neuen Job gabs die Woche natürlich immens viele Infos und Eindrücke, die auf mich einwirkten, noch dazu mit einer nur 8-tägigen Einarbeitungszeit. Da geht alles im Speed-Verfahren. Aber es macht mir echt Spaß! Und als ich dann gegen Abend heim kam, konnte ich meine Püppi ja endlich wieder in die Arme schließen. 
Ich muss aber sagen es zehrt doch echt an den Kräften, wenn man nachts mehrfach wach wird (ja, Emily schläft auch wenn sie gesund ist noch nicht komplett durch) und dann 5:30 Uhr etwa der Wecker klingelt und man sich eigentlich sooooo gern noch mal umdrehen möchte. Diese Woche ging das Aufstehen noch ganz gut, da ich echt eine riesen Motivation habe und ich hoffe dass das auch so bleibt ;). Außerdem hatte ich in der ersten Woche jetzt das Glück, dass mein lieber Mann mich fast immer früh auf Arbeit gefahren hat, sodass ich 45 Minuten länger schlafen konnte. Und Emmi ist ja eh immer zeitig wach. Das war echt ideal zur Eingwöhnung. 
 
Naja, wie gesagt mit meiner Arbeitsstelle und dem Umfeld bin ich bisher mehr als zufrieden und wenn das, was im Einstellungsgespräch besprochen wurde auch wirklich so in die Tat umgesetzt wird, dann wird das echt toll! 🙂 Also Daumen drücken, denn wir wissen ja alle dass manche Dinge oft leicht gesagt sind, aber dann doch nie so geschehen…
 
Ehrlich gesagt habe ich mir die Umstellung NOCH schwieriger vorgestellt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auch tagsüber so lange und gut durchhalte ohne das Gefühl gleich umzufallen vor Erschöpfung. Und ja, ich rede mir weiter fleißig ein, dass das NIX damit zutun hat, dass es erst die erste Woche war und das richtige Ausmaß erst noch kommt *zwinkerundlach* 😉 Aber wir werden sehen, wie ich mich die nächste Zeit schlagen werde.
 
Leider ging es Emily bis Dienstagabend noch immer nicht wirklich besser, das Fieber war immer noch so hoch. Also ist der Papa mit ihr am Mittwochmorgen nochmal zum Arzt gefahren. Echt seltsam, denn das war das erste mal dass ich nicht mit bei einem Arztbesuch von Emmi dabei war. Aber die beiden haben das toll gemacht 😉 Naja dort gabs dann neue Medikamente und schwups ging es Emily dann ab Donnerstag/Freitag wieder besser. 
 
Eines bedarf aber definitiv noch der Verbesserung: die Haushaltsführung parallel zum Arbeits- und Mamaalltag..puuhhh ich muss da echt ein System finden. Da mein lieber Göttergatte ab Donnerstag selbst komplett flach lag, weil er sich bei Emmi angesteckt hat, wurde das mit dem Haushalt erst recht nix mehr…und wenn ich Abends zu Hause war, hatte ich echt kaum noch Lust groß Haushaltsarbeiten zu machen und habe mich nur zu dem aller nötigsten durchgerungen. Auch wenn ich tagsüber gut durchgehalten habe, muss ich doch sagen, dass ich die Anstrengung abends umso mehr gespürt habe und einfach nur noch die Beine hochlegen wollte. Wie bekommen denn die berufstätigen Muttis unter euch das so auf die Reihe mit Arbeit und Haushalt? Gut, hier kam die Woche ja noch erschwerend hinzu, dass Emmi und Papa die ganze Woche da waren. Wenn sonst keiner tagsüber daheim ist, werden natürlich keine weiteren notwendigen Arbeiten verursacht…Hm naja mal sehen, auch hier werde ich meinen Rhythmus noch finden. Mir ist erstmal wichtig, dass das mit Emmi alles klar geht und ich auf Arbeit gut zurecht komme. Wenn sich das dann alles eingespielt hat, wird das mit dem Haushalt auch noch…
 
Ja ihr Lieben, was soll ich sagen: Ich liebe es, endlich wieder Teil des Arbeitslebens zu sein. Dennoch war ich froh, als es am Freitagmittag in Richtung Feierabend ging und ich das Wochenende habe, um etwas runter zu kommen. Dennoch ist mir diese Woche vermehrt wieder aufgefallen, dass ich durch meine Mamarolle wirklich gewachsen bin und mir auch beruflich mehr zutraue und selbstsicherer auftreten kann als vorher. Klar, es gibt wohl nur wenige Jobs, die mit der Verantwortung des Jobs „Mama“ vergleichbar sind 😉
 
Abschließend nach der ersten Woche kann ich nur sagen: für uns als kleine Familie war es definitiv die richtige Entscheidung, dass auch ich wieder arbeiten gehe. Nicht nur, dass es finanziell wahnsinnig wichtig ist, sondern auch für mich selbst. Ich fühle mich viel ausgeglichener und genieße die Zeit mit meiner Familie nun noch mehr als vorher schon, da ich eben nicht rund um die Uhr nur eine Aufgabe in Form der Mamarolle habe, sondern so auch mal Abstand bekomme und etwas tun kann, was mir Spaß macht! 
 
Ich werde berichten, wie es die nächsten Wochen so läuft…
 
Bis bald!
 
 

4 thoughts on “Meine erste Arbeitswoche – Gedanken und Gefühle

  1. Das kenne ich. Es ist zwar mehr Streß, aber dafür ein positiver Streß.
    Mich haben alle für verrückt gehalten, daß ich mit drei Kindern arbeiten gehe, aber mir tut es gut und ich bin ausgeglichen und so geht es auch den Kindern gut.
    Aber jeder sollte das tun, was er für richtig hält. Ich kann auch Frauen verstehen, die 20 Jahre zuhause bleiben um sich um die Familie zu kümmern.
    Das mit dem Haushalt klappt schon! Gewöhn dich erst mal an die Umstellung, bind Mann und Kind in die Aufgaben ein. Die gewöhnen sich schon dran. Dann funktioniert das auch.
    Man hat hohe Ansprüche an sich, aber glaub mir der Haushalt muß nicht perfekt sein.
    LG
    Daniela
    glitzerkram-produkttest-and-more.blogspot.com

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  2. Hey, das sind doch super news! Da ich momentan noch schwanger bin, kann ich bei der Doppelbelastung mit Kind und Arbeit noch gar nicht mitreden- mein Plan ist lediglich, dass ich nach etwa einem 3/4 Jahr Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten gehen möchte, weil ich denke, dass mir das Rauskommen generell gut tut (ich war hyperemesisbedingt wochenlang daheim und hatte einen richtigen Lagerkoller- klar ist das mit Baby nochmal was ganz anderes, aber ich glaube, ich brauche hin und wieder einfach ein paar Leute um mich…mal sehen, wie sich das dann in der Realität entwickelt;))
    Aber es ist toll, dass es dir gefällt, und das mit dem Haushalt pendelt sich bestimmt auch irgendwie ein (pff, ich finde es schon schwierig, den parallel zur Arbeit hinzukriegen- bislang noch ohne Kind!)
    LG, Manati

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