Die schwierige Jobsuche einer Mama – Das Ergebnis!

Unsere Wochenhighlights

Hallo ihr Lieben,

am Anfang zur Erklärung – viele haben es schon mitbekommen: mein Blog hat ein neues Aussehen bekommen. Wieso? Weil ich mich mit dem alten Design nie 100%ig wohl gefühlt habe. Klar, am Anfang fand ich das toll, um erst mal überhaupt einen Blog starten zu können und dann Stück für Stück zu sehen, wohin die Reise geht. In der letzten Zeit hatte ich mir aber immer mehr vorgestellt, das Design etwas zu verändern. Und nun, wo es auch in meinem Leben endlich eine große Veränderung gibt, dachte ich, dass ist DER Moment, kleine Änderungen vorzunehmen. So wie wir Frauen eben sind: neuer Lebensabschnitt = neue Frisur oder Outfit oder in meinem Fall neues Blogdesign 😉 Und mal sehen, ob das nun endgültig so bleibt oder ich noch hier und da Änderungen vornehmen. Lasst euch überraschen, ich weiß es selbst noch nicht 😉

So jetzt aber zum eigentlichen Thema dieses Posts. Also mal ehrlich. Hätte mir jemand vor 5 Monaten (zu unserem Umzug hierher – WOW sind das echt schon 5 Monate? Ist ja irre!) gesagt, dass ich es SO verdammt schwer hätte, einen Job zu finden, hätte ich ihm das nicht geglaubt. Was habe ich nicht alles mitgemacht in dem ganzen bisherigen Bewerbungsprozess. Meine Unterlagen wurden mehrfach von Arbeitsamt, Bewerbungscoaches und so weiter geprüft und immer für super befunden. Wie man sich im Gespräch am besten verkauft weiß ich ebenfalls. Von einer Personalfirma zur nächsten gerannt – „Ja, wir werden mal schauen ob wir etwas für sie finden“. Termine bei Arbeitsamt und Beratungsstellen. Veranstaltung zum Wiedereinstieg für Mütter nach der Elternzeit. Gedanken über eventuelle Selbstständigkeit, Umschulungen, Weiterbildungen und so weiter. Bewerbungen quer Beet in sämtlichen Branchen. Die unglaublichsten Absagen, ein Hin und Her mit manchen Firmen und ein wahres Auf und Ab der Gefühle – die reinste Achterbahnfahrt. Zwischendurch ging es mir richtig schlecht. Nie wurden meine Mühen anerkannt. Ich fühlte mich hilflos. Es schien schlicht aussichtlos. Wenn ich das hier alles so niederschreibe, wird mir erst mal bewusst, WAS ich eigentlich tatsächlich alles angestellt habe, um irgendwie an Arbeit zu kommen.
Doch nun, meine Lieben, ist es ENDLICH so weit: nach sage und schreibe 89 Bewerbungen (plus noch zahlreiche Initiativbewerbungen die in dieser Zahl nicht inbegriffen sind) und 12 Vorstellungsgesprächen habe ich doch tatsächlich HEUTE einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Noch dazu für meine absolute Traumstelle: Assistentin der Geschäftsführung in einem Unternehmen, wie ich es in Dresden in meiner damaligen Anstellung auch schon hatte. Ich bin überglücklich!
Die Zusage für die Stelle habe ich bereits letzte Woche Mittwoch erhalten, wollte jedoch warten mit der Verkündung, bis es durch den Arbeitsvertrag heute offiziell wird. Man weiß ja nie, ob nicht doch noch was dazwischen kommt. Auch das Gespräch hatte ich an besagtem Mittwochvormittag. Und ich muss sagen, ich hatte noch nie SO ein tolles und angenehmes Vorstellungsgespräch. Von der ersten Minute an habe ich mich dort wohl gefühlt und das Gespräch hat echt Spaß gemacht. Bereits im Laufe des Gespräches habe ich gemerkt, dass meine Chancen gar nicht mal so schlecht stehen. Also bin ich mit einem sehr gutem Gefühl nach Hause gefahren. Bereits am Nachmittag klingelte mein Handy. DAS Telefonat, das ich mir seit Monaten gewünscht habe: die Zusage! Ich kann euch gar nicht sagen, wie unendlich viele verschiedene Gefühle in diesem Moment durch meinen Körper geströmt sind! Es war der absolute Wahnsinn.
Auch bei meinem Termin heute habe ich mich dort wieder richtig wohl und vor allem WILLKOMMEN gefühlt. Mitte des Monats geht´s nun los und ich bin jetzt schon ganz hibbelig und freue mich wahnsinnig auf diese neue Herausforderung.
Also an alle, die momentan noch auf eben dieser verzweifelten Jobsuche sind: Gebt nicht auf, lasst euch nicht in Richtung Umschulung oder so drängen, auch wenn es euch in dem Moment als eine gute Lösung erscheint! Der harte Kampf und die vielen Strapazen werden sich irgendwann lohnen. Leider braucht man für eine solche Zusage heutzutage nicht einfach nur gute Bewerbungsunterlagen oder ausgezeichnete Zeugnisse sondern auch jede Menge Glück!
Das Glück hat es in dem Falle wirklich gut gemeint, denn diese Anstellung erfolgte nicht auf eine Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle, sondern tatsächlich auf eine Initiativbewerbung! Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Initiativbewerbungen heutzutage noch was bringen!? Aber wie das Schicksal es wollte, wird die jetzige Assistentin schon bald das Unternehmen verlassen und die Stelle war somit frei – bis jetzt 😉
Ich möchte euch an dieser Stelle wirklich von Herzen für eure Unterstützung danken! Ich habe so viele aufmunternde und unterstützende Nachrichten und auch Kommentare erhalten! Vielen Dank dafür! Einer lieben Abonnentin habe ich dann nach ein, zwei Antworten nicht mehr geantwortet, da ich sonst zu viel verraten hätte ;-). Diejenige sollte jetzt eigentlich wissen, dass sie gemeint ist und deine Fragen sollten hiermit beantwortet sein 😉
Übrigens musste ich jetzt am Wochenende echt schmunzeln: wenn Emily sonst ihren Mittagsschlaf gemacht hat, habe ich diese Zeit immer für das Schreiben meiner Bewerbungen genutzt. Jetzt, wo das nicht mehr nötig war, bin ich im ersten Moment regelrecht erschrocken, wie viel Zeit ich jetzt auf einmal habe. Oder andersrum: erschreckend, wie wahnsinnig viel Zeit ich in die Jobsuche investiert habe! Aber nun bin ich Tag für Tag positiver gestimmt und fange an, mich von der schwierigen und nervenaufreibenden Zeit zu erholen. Ich sprühe regelrecht vor Ideen von Themen, die ich mit euch teilen möchte. Und ich habe ja jetzt noch ein paar Tage freie Zeit, die ich dafür nutzen kann, ehe es mit der Arbeit losgeht.
Emily geht übrigens ab sofort auch länger in die Betreuung bei der Tagesmutter. Bisher war sie ja nur 20h/Woche. Jetzt, wo ein Arbeitsvertrag vorliegt, wird uns vom Jugendamt auch eine sogenannte Vollzeitstelle genehmigt. Nur diese Woche muss Emmi mal noch zu Hause bleiben, da sowohl die Tagesmutti als auch sämtliche Kids, inklusive Emmi, krank sind. Erkältung mit Husten, Schnupfen und Fieber. Naja hat ja auch was Gutes: so kann ich mit ihr noch paar schöne Tage verbringen ehe für uns der Ernst des Lebens beginnt 😉 Ab nächste Woche geht sie dann aber Vollzeit und Mama hat seit Emily´s Geburt das erste Mal so richtig viel Zeit ganz alleine für sich 🙂
Verliert nicht den Mut und gebt nicht auf, für eure Ziele zu kämpfen!
Bis zum nächsten Mal!

5 Kommentare zu „Die schwierige Jobsuche einer Mama – Das Ergebnis!

  1. Ich glaube, dieses Gefühl kennen nicht nur Mamis beim Wiedereinstieg, sondern sehr viele, die schon einmal auf Jobsuche waren, z.B. zum Berufseinstieg nach Ausbildung oder Studium. Das nagt echt am Selbstwertgefühl und an der guten Laune – umso schöner, wenn sich die Mühen dann bezahlt machen – herzlichen Glückwunsch also!

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